Waldbaden

„Waldbaden“ oder besser „Baden in der Atmosphäre des Waldes“

Welche Gesundheitseffekte in der Waldluft liegen…

Die Waldmedizin beruft sich auf die gesundheitlichen Wirkungen ätherischer Öle in der Luft der Wälder. Diese Stoffgemische stärken das Immunsystem und regen dadurch die Selbstheilung an. Terpene bringen den Körper zur Produktion von Abwehrzellen. Deshalb helfen Waldspaziergänge sogar bei der Krebsvorsorge.

Weil Frischluft und Sauerstoff die Vitalität ankurbeln, fühlt man sich nach jedem Waldbad fitter und wacher. Je wacher der Geist, desto mehr nimmt man von der Umgebung wahr. Von der Wahrnehmungsfähigkeit hängt wiederum die Realität ab.

Seit Waldbaden nach Europa schwappt, empfinden viele Menschen die Aufforderung zur Wiedervereinigung mit den Wäldern als zwanghaften Trend. Im japanischen Verständnis sind Waldbäder bewusste Genusserfahrungen. Im Kontrast dazu entwickelt sich das Bad in den Blättern im europäischen Medienhype zur Stresserfahrung, anstatt zu bewusstem Stressmanagement beizutragen.

Damit der Wald zum Arzt werden kann, musst man ihm das Herz öffnen. Sobald man Waldbaden als Verpflichtung empfindet, bleiben mit dem Genuss die positiven Effekte auf der Strecke. Waldmediziner Qing Li von der Nippon Medical School gibt Tipps, damit Waldbäder zu Genusserfahrungen werden.

• keine ermüdenden Waldausflüge
• Pausen zum Meditieren und Erholen
• persönliche Lieblingsplätze entdecken
• Marschrouten von fünf Kilometern für Tagesausflüge
• individuelle Noten in Abstimmung auf die Konstitution
• Snacks und Getränke für mehrstündige Exkursionen
• keine Handys
• Umgebung anfassen und spüren
• keine Musik in den Ohren
• mehrstündige Aufenthalte

(Quelle: www.einfachganzleben.de)

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